Erlangen Bohlenplatz um 1780; Johann Jacob Kleemann - Scan aus aus dem Buch: Christoph Friedrich, Bertold Frhr. von Haller und Andreas Jakob: Erlanger Stadtlexikon. W. Tümmels Verlag. Nürnberg 2002. ISBN 3-921590-89-2 (Public Domain)

Das Haus der Kirche – eine Geschichte mit Zukunft

Ort evangelischer Frömmigkeit in Erlangen

Die Geschichte von Kreuz+Quer beginnt 1728, als der Grundstein gelegt wurde für die „teutsch-reformierte Kirche“ in Erlangen. Sechs Jahre später wurde die Kirche eingeweiht.

1922 übernahm die Evangelisch-Lutherische Kirche dieses Gebäude und machte daraus die Christuskirche.

In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts erfuhr die Kirche dann die bisher größte Veränderung in der Architektur: die Kirche wurde entkernt und eine Decke eingezogen, die von nun an die Hallenkirche in ein oberes Geschoss und in ein Erdgeschoss teilte. Die Christuskirche wurde Gemeindehaus. Bis hinein in den Umbau der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts blieb das Äußere erhalten – und unangetastet blieben auch die Grüfte unterhalb des Kirchenbodens.

Es war ein weiter Weg der Wandlungen von der Deutsch-Reformierten Kirche zur Evangelisch-Lutherischen Christuskirche und schließlich zum Gemeindehaus. Aber immer blieb das Gebäude nach außen stabil und nach innen sich treu: als Ort evangelischer Frömmigkeit in Erlangen.

Offen für Menschen unter der Verkündigung des Evangeliums

Mit dem Haus der Kirche soll es nun in die Zukunft gehen:

  • Der große, lichte Katharinensaal im Obergeschoss bietet Raum für 280 Besucher.
  • Die Räume im Erdgeschoss - das kleine Calvinzimmer, der Comenius-, Luther- und Melanchthon-Raum - allesamt benannt nach europäischen Reformatoren – sind multifunktional und bieten zusammengenommen Platz für 100 Besucher.
  • Küchen im Erdgeschoss und Obergeschoss stellen eines sicher: es geht neben Seelenheil und Denkarbeit immer auch um das Wohl des ganzen Menschen, neben Glauben und Wissen auch um das Fest.

Ein Lichtblick im wörtlichen Sinn ist der Eingangsbereich: ein großer offener und heller Raum, mit Sekretariat, Empfangstheke und einer kleinen Cafeteria heißt die Besucher willkommen.

Allen Räumen gemeinsam – und damit ein Merkmal des Hauses – ist die Mischung zwischen imposanter Bautradition, die wieder erlebbar geworden ist, und moderner Ausstattung auf höchstem Standard.

Das Haus Kreuz+Quer will seinem Auftrag im Wandel der Zeiten treu bleiben: es soll in aller evangelischen Freiheit ein Ort der Kommunikation des Evangeliums sein, offen für alles, was Menschen bewegt, unterwegs in eine Zukunft, die nur Gott kennt.