Ausstellung

Ausstellung 
"Vom Dunkel ins Licht.  Frauen der Reformation im süddeutschen Raum"

16.11.2017 bis 1.12.2017  im Kreuz+Quer, Bohlenplatz 1, 91054 Erlangen

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten von Kreuz+Quer zu sehen, Eintritt frei
(Montag, Mittwoch und Freitag von 9.30 bis 14.00 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9.30 - 18.00).
Ausstellungseröffnung am 16.11.2017 um 18 Uhr mit der Schirmfrau Alexandra Hiersemann (MdL)
Führungen zur Ausstellung:  23.11.2017 um 13.00 Uhr und 28.11.2017 um 12.30 Uhr
Gruppen ab 8 Personen bitte anmelden bei bildung.evangelisch-ER@elkb.de

Frauen haben nichts zur Reformation beigetragen?

Frauen haben sich nicht am reformatorischen Streit beteiligt?
Frauen sind nicht schriftstellerisch tätig geworden?
Frauen sind allenfalls als Ehefrauen der Reformatoren in die Geschichte eingegangen?        Von wegen!

Lange Zeit wurde das Thema "Frauen und Reformation" vernachlässigt. So entstand der Eindruck, als hätten Frauen keinen Einfluss auf die reformatorische Bewegung genommen. Diese Position ist heute nicht mehr haltbar. Die Reformation in den frühen 20er Jahren des 16. Jahrhunderts war keine Gelehrten-, sondern eine Massenbewegung. Als solche bot sie Frauen vielfältige Möglichkeiten der Mitwirkung. Gleichzeitig war sie auf die Beteiligung von Frauen angewiesen. Als Schriftstellerinnen, Adelige, Nonnen, Stifterinnen und einfache Frauen beteiligten sie sich am Reformationsgeschehen und trugen auf ihre Art zur Kirchenerneuerung bei. Über schriftliche Zeugnisse hinaus äußerte sich der Protest von Frauen in den Anfangsjahren auch in zahlreichen Aktionen. Viele Frauen waren dabei in ihrem Engagement für die causa Lutheri hochmotiviert, kreativ, zuweilen radikal und standen den Männern in nichts nach.
Die von der Fachstelle für Frauenarbeit der Evangelischen Landeskirche Bayern (ELKB) konzipierte Wanderausstellung holt Frauen der Reformation vom Dunkel ins Licht.